Kommet zu Jesus, ihr, die ihr trauert, muede und scwach, von Suende bedrueckt. Er wird euch fuehren und euch beschuezten, bis ihr der Sorgen entrueckt.
Kommet zu Jesus, er sieht euch immer, wenn auch im Dunkel ihr euch verirrt. Er wird euch fuehren, liebrich und guetig, dass Nacht die Schrekken verliert.
Kommet zu Jesus, er wird euch hoeren, wenn ihr in Demut ihm zugewandt. O wisst ihr nicht, dass Engel euch dienen, Boten, vom Himmel gesandt?
Kommet zu Jesus aus allen Landen, von nah und fern versammelt euch hier; denn allen Menschen, die Gottes Kinder, rufet er zu: "Kommt zu mir!"
Text: Samuel Medley (1738 - 1799) Musik: Lewis D. Eswards (1858 - 1921)
Ich weiss, dass mein Erloeser lebt, welch Trost mir die Erkenntnis gibt! Er lebt, er lebt, der einst war tot; er lebt, mein Helfer in der Not. Er lebt, er weiss, was mir gebricht; er lebt, gibt meiner Seele Licht. Er lebt, er lebt, stand auf vom Tod; er lebt, gloreich der Sohn von Gott.
Er lebt und hiflt mir jederzeit; er lebt, verschafft mir Seligkeit. Er staerket mich, wenn ich bin schwach; er hoeret all mein Ungemach. Er lebt, ich fuerchte mich nicht mehr; er lebt, der Gottes Sohn, mein Herr. Er lebt und liebt mich voller Huld; er lebt und hat mit mir Geduld.
Er lebt, bewacht mich in Gefahr; er trocknet meiner Traenen Schar. Er lebt, und weil er lebt, ich sing; er lebt, des Koenigs Lob erkling. Er lebt, hat Leben mir gebracht; er lebt, der Tod hat keine Macht. Voll Freude meine Stimm erbeb: Ich weiss, dass mein Erloeser lebt.
Er lebt, der wahre Gottes-sohn; er lebt, all Ehre seinem Thron! Welch Trost mir die Erkenntnis gibt: Ich weiss, dass mein Erloeser lebt! Er lebt, sein Name sei gelobt; er lebt, sein' Lieb ist nun erprobt. Voll Freude meine Stimm erbebt: Ich weiss, dass mein Erloeser lebt!
Doch ich, ich weiss: mein Erloeser lebt, als letzter ehebt er sich ueber dem Staub... - Ijob 19:25, Einheitsuebersetzung
Und nun, nach den vielen Zeugnissen, die von ihm gegeben worden sind, ist dies, als letztes von allen, das Zeugnis, das wir von ihm geben: Dass er lebt! Denn wir haben ihn gesehen, ja, zur rechten Hand Gottes; und wir haben die Stimme Zeugnis geben hoeren, dass er de Einziggezeugte des Vaters ist - dass von ihm und durch ihn und aus ihm die Welten erschaffen werden und wurden, und deren Bewohner sind fuer Gott gezeugte Soehne und Toechter. - Lehre und Buendnisse 76:22 - 24
Text: Bruce R. McConkie (1915 - 1985) Musik: John Longhurst (geb. 1940)
Christus ist mein Herr, mein Koenig hehr. Ich sing mein Lied zu seiner Ehr, ich heb die Stimm mit Preis und Dank, will loben ihn mein Leben lang. Christus ist mein Herr, des hoechsten Sohn. Zur Erd er kam, dass hier er wohn; heilt' Kranke, weckte Tote auf, ich preise seines Lebens Lauf.
Christus ist mein Herr: Er ueberwand, hielt aller Pein und Marter stand; er trank den bittren Kelch allein, die Welt von Suende zu befrein. Christus ist mein Herr: Er weist den Pfad, der Vater ihn verherrlicht hat. "Folgt mir", ruft er uns Menschen zu, "mein Joch ist sanft, kommt, findet Ruh."
Christus ist mein Herr, mein treuer Gott, mein Fels ist er, mein Lebensbroth. Ich liebe ihn von ganzer Seel, er ist das Licht, der Wahrheitsquell. Christus ist mein Herr, mein Heiland gross, aus Satans Griff macht er mich los, damit voll Freud und Liebe ich bei ihm kann leben ewiglich.
Christust ist mein Herr, mein Heil, mein Schild, mein Sehnen wird durch ihn gestillt. Noch da ich ring mit Schmerz und Pein, hoer ich ihn sagen: "Du bist mein!" Christus ist mein Herr! Nun komm, was mag; bei ihm ich steh am grossen Tag, wenn er erscheint in Herrlichkeit, zu herrschen in Gerechtigkeit.
Wo immer auf Erden der Tag vergeht, sprechen Kinder Gottes ihr Nacht-gebet. In jeder Sprache, jedem Land dieser Welt klingt ihr “Danke” anders, doch den Sinn es behaelt.
“Gracias”.
“Malo”.
“Wir danken dir”.
So hoert man es dort und so hoert man's hier.
“Tak” sagt man
oder “merci”.
“Kanschaschimasu”,
“we thank thee”.
Der Vater im Himmel hoert sie, versteht die Srpachen all. Der Vater kennt die Kinder und er liebt sie, liebt sie, ueberall.
“Danke” in den einigen Sprachen:
Spanisch: gracias Tonaisch: malo Daenisch: tak Franzoesisch: merci Japanisch: kanscha schimasu Englisch: We thank thee
"Gebet eines Kindes", die Begleitung auf Klavier, von mir gespielt
GEBET EINES KINDES
Text und Musik: Janice Kapp Perry, geb. 1938
Himmlischer Vater, bist du wirklich da? Und wenn ich bete, gibst du Antwort, bist mir nah? Man sagt, der Himmel sei weit von hier, doch fuehl ich beim Beten: Er ist nah bei mir. Himmlischer Vater, ich erinnere mich, was Jesus lehrte seine Juenger, gilt fuer mich: "Lasset die Kinder doch her zu mir!" Vater, ich komme im Gebet zu dir.
Bete zu ihm! Sprich, denn er hoert dich. Du bist sein Kind. Er liebt und er fuehrt dich. Er hoert dir zu, liebt alle Kinder; wer so ist wie sie, kommt ins himmlische Reich.
O Vater im Himmel, wie danke ich dir! Du liebst mich, bust gnaedig und guetig zu mir! Hab Dank fuer Familie und Freunde so treu, fuer all deinen Segen, an dem ich mich freu.
O hilf, dass ich liebreich und freundlich bin heut und hoere auf Vater und Mutter voll Freud. Im Namen des Herrn bitt ich: Segne du mich! Denn ich bin dein Kind; schuezte mich ewiglich.
"Kann ich schon als kleines Kind?" von mir gespielt.
Kann ich schon als kleines Kind?
Text: Mary M. Dodge (ca. 1831 - 1905) Musik: W. K. Bassford (1839 - 1902)
Kann ich schon als kleines Kind zeigen, dass ich dankbar bin? Sicher, wenn ich freundlich bin, habe Gutes nur im Sinn, lieb den Herrn, tu, was ich kann, und von Herzen sage dann:
Vater, wir danken, Vater, wir danken, Vater im Himmel, wir danken dir!
Fuer die Fruechte habe Dank,
fuer den hellen Vogelsang,
fuer die Sonne, die uns lacht,
fuer den Tag
und fuer die Nacht.
Bei der Arbeit, die ich tu, sing ich freudig immerzu:
Vater, wir danken, Vater, wir danken, Vater im Himmel, wir danken dir!
Text: William W. Walford (1772 – 1850) zugeschrieben, ueberarbeitet Musik: nach William B. Bradbury (1816 – 1868)
Wie schoen die Stund, wenn im Gebet Mich hehre Himmelsluft umweht! Dann flieh ich an des Vaters Herz Und klag ihm allen meinen Schmerz. Und wenn das Dunkel mich umfaengt Und ich von Sorgen bin bedraengt, dann hol ich Kraft mir im Gebet , und alles Dunkle bald vergeht, dann hol ich Kraft mir im Gebet , und alles Dunkle bald vergeht.
Wie schoen die Stund, wenn im Gebet Das Kind zu seinem Vater geht, zu ihm, von dem all Segen fliesst, der Trost ins schwere Herz mir giesst, und der mich heisst, zu ihm zu flehn und fest zu seinem Wort zu stehn. Die Buerde nimmt er, die bedrueckt, entlaesst mich, durchs Gebet beglueckt. Die Buerde nimmt er, die bedrueckt, entlaesst mich, durchs Gebet beglueckt.